Werden wir zum Homo dyctyous?

Nicholas Christakis und James Fowler definieren in ihrem Buch „Die Macht sozialer Netzwerke und warum Glück ansteckend ist“ einen neuen Menschentypen.

Sie proklamieren den Homo dictyous (vom griechischen diktyon für Netzwerk). Der Netzwerkmensch soll den den rational-egoistischen Homo oeconomicus ersetzen. Dessen Ende, betrachtet man die dzt. Weltwirtschaftliche Lage, ist auf jeden Fall gekommen.

Wird sich der Homo dictyous durchsetzten? Ja, weil er bereits seit 200.000 Jahren existiert. Der, durch Social Media unterstützte Aufbau von virtuellen Netzwerken, befriedigt das urtypische Grundbedürfnis des Menschen nach sozialen Kontakten und Vernetzung.

Für Soziale Netzwerke gilt laut den beiden Autoren das „Gesetz der drei Schritte“:

  1. Was wir tun, beeinflusst unsere Freunde,
  2. die Freunde unserer Freunde
  3. und auch noch die Freunde der Freunde

Obiges Gesetz gilt auch für Unternehmen, sowohl zwischen Mitarbeitern als auch im Umgang mit deren Kunden.

Das Buch erklärt auf interessante und spannende Weise, warum Social Media derart boomt.

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