Facebook kommt ins Büro

Facebook Kids

We don´t use emails.

Die Facebook-Logik im Unternehmen

Facebook hat die Kommunikation im Netz verändert. Bis 2004 schrieb man Emails und dann kam Facebook&Co, gerade wie wir stolz waren, die ersten Emails am Handy zu lesen. Die Kids von heute verwenden kein Email mehr. Fragen Sie jeden unter 20 Jahre, wie er kommuniziert.

Die Offenheit im Netzwerk ist positiv erschreckend, es wird kommentiert, gelästert oder man klickt den «Gefällt mir»-Button. So lernt jeder ein bisschen mehr über die anderen, wenn man sich einloggt und auch für den anderen interessiert-wie im „richtigen“ Leben auch. Auch XING ermöglicht seit kurzem mehr Kommunikationsmöglichkeiten als früher, denn die Abwanderung zu Facebook war zu groß.

Stellen Sie sich vor, im Unternehmen würde so offen kommuniziert werden, ein Meilenstein im Wissensmanagement. Es wird kommen!

Immer mehr Unternehmen setzen auf die Werkzeuge des Web 2.0, um verborgenes Wissen in den Köpfen der Mitarbeiter zu nutzen. Und Mitarbeiter geben es gerne her, wenn sie die Anerkennung dafür bekommen. Web 2.0 wird sich in der Unternehmenskultur verankern.

Der aktuelle Modebegriff dafür ist Enterprise 2.0, wie ist dieser definiert?

Der Wissenschaftler sagt: Social Software-Anwendungen unterstützen als Teil eines soziotechnischen Systems menschliche Kommunikation, Interaktion und Zusammenarbeit. Dabei nutzen die Akteure die Potenziale und Beiträge eines Netzwerks von Teilnehmern (Back A. etal, 2009)

Die Wirtschaft meint: Enterprise Social Software ermöglicht Partizipation durch formelle und informelle Interaktionen und sammelt diese Interaktionen, indem sie die kollektiven Einstellungen, Stimmungen und das kollektive Wissen der TeilnehmerInnen reflektiert. Die entsprechenden Technologien umfassen Blogs, Communities, Foren, Feeds, Social Bookmarks, Wikis und integrierte Plattformen.(Quelle: Gartner)

Und Wiki bestätigt: Enterprise 2.0 bezeichnet den Einsatz von Sozialer Software zur Projektkoordination, zum Wissens-management und zur Innen- und Außen-kommunikation in Unternehmen. Diese Werkzeuge fördern den freien Wissensaustausch unter den Mitarbeitern, sie erfordern ihn aber auch, um sinnvoll zu funktionieren. Der Begriff umfasst daher nicht nur die Tools selbst, sondern auch eine Tendenz der Unternehmenskultur – weg von der hierarchischen, zentralen Steuerung und hin zur autonomen Selbststeuerung von Teams, die von Managern eher moderiert als geführt werden. (Quelle:Wikipedia)

Wikipedia hat uns gezeigt, was unbezahlter Weise durch Menschen möglich ist. Da sollte es doch leicht sein, das Gleiche im Unternehmen zu tun, oder doch nicht?

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